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Wir sind wieder da!

Wie außergewöhnlich das heurige Schuljahr verlaufen würde, konnte zu Schulbeginn im Herbst noch niemand erahnen, doch erstens kommt es anders, zweitens als man denkt! Nun, nach neun Wochen home-schooling, sind wir aber wieder da und im ersehnten Schullalltag angelangt – auch wenn dieser mittlerweile ein wenig anders aussieht:

Zunächst einmal findet der neue Regelunterricht nämlich im Schichtbetrieb und nach dem Reißverschlussprinzip statt. Das heißt, alle Klassen unserer Schule wurden in zwei Gruppen geteilt, die nun täglich zwischen Unterrichtsschicht (Unterricht in der Schule) und Hausübungsschicht (Arbeiten zu Hause) wechselnd, getrennt unterrichtet werden. Diese Regelung soll dazu beitragen, größere Menschenansammlungen möglichst zu vermeiden. Des Weiteren begleiten strenge Hygienevorschriften und Vorsichtsmaßnahmen den aktuellen Schulbetrieb. In der Früh, noch bevor die SchülerInnen ihre Klassen betreten, und zu Mittag, bevor die SchülerInnen das Schulgebäude wieder verlassen, werden an den sogenannten Waschstationen – für jeden Jahrgang gibt es eine eigene Waschstation –die Hände gründlich gewaschen und desinfiziert. Im gesamten Schulgebäude gilt, so wie in allen öffentlichen Bereichen, die Mund- und Nasenschutztragepflicht. Nur im Unterricht, und wenn die SchülerInnen auf ihren Plätzen sitzen, dürfen die Masken abgenommen werden. Apropos Sitzplätze: Der gesetzlich vorgeschriebene Mindestabstand von einem Meter brachte auch eine neue Sitzordnung in den Klassen mit sich, sodass manch feine Sitznachbarschaft – oder vielleicht sogar praktische Arbeitsgemeinschaft 😊 – vorerst einmal aufgelöst werden musste. Generell sind Gruppen- oder Partnerarbeiten – auch innerhalb der Klasse – momentan nicht möglich.

Gerade unter diesen Bedingungen wird uns wieder einmal bewusst, wie wichtig die soziale Komponente für unseren Lernerfolg, vor allem aber für unser Wohlbefinden ist, und so freuen wir uns, den ersten Schritt in Richtung Normalität – nämlich die Öffnung der Schulpforten für den Regelunterricht – am 18. Mai geschafft zu haben. Auch wenn die home-schooling-Wochen und Monate eine wertvolle Erfahrung für LehrerInnen und SchülerInnen waren und neue Möglichkeiten des Lernens und Lehrens aufgezeigt haben, ist es doch schön, wieder unter KollegInnen und FreundInnen zu sein und unsere Klassen- bzw. Schulgemeinschaft gemeinsam und „analog“ leben zu können.

In diesem Sinne wünschen wir uns einen möglichst reibungslosen, und vor allem gesunden Verlauf des restlichen Schuljahres, das uns wohl allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.




Das Homeschooling und ich

Die Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen nahmen die Meinungsäußerung "Gefangen und ausgeliefert: Das Homeschooling und ich" von Frau Anja Kofler in der Onlinezeitung "Dolomitenstadt" zum Anlass,  über ihre Erfahrungen der letzten zwei Monate in Form eines Briefes an ihre Lehrerin zu berichten.
Ein Dank an die Kinder, die der Veröffentlichung zugestimmt haben.


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Koch- und Backfieber in Coronazeiten

Auch wenn für uns alle die Zeit seit dem 16. März 2020 einiges durcheinander gewirbelt hat, so verstanden es die Schüler und Schülerinnen der 3b und der 3m hervorragend sich den Schulalltag  mit einem guten Essen zu versüßen.

Maria Bergmann


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